
klein gegen groß: spannende Duelle zwischen Kindern und Lehrkräften
11. Juli 2026Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb in der Fremdsprache Französisch bewiesen Achtklässlerinnen und Achtklässler des Weikersheimer Gymnasiums, dass Lesen mehr ist als das Vortragen von Worten: In die Bewertung gingen nicht nur das flüssige Vorlesen und die Genauigkeit beziehungsweise Fehlerfreiheit ein, sondern auch die Interpretation, also die Ausgestaltung von Erzählpassagen und Dialogen mit passenden Emotionen. Alle Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, sich mit einem Textabschnitt und der dazugehörigen Audiodatei auf ihre Teilnahme an der Vorrunde vorzubereiten. Dieser war dem Lektüreband „Entre père et fils“ von Krystelle Jambon entnommen und handelte vom wenig ambitionierten Gustave, dessen Vater ihm zur Strafe den Laptop wegnimmt.
Am Finaltag trafen dann die vier stärksten Vertreterinnen der beiden Französischgruppen aufeinander: Ellen Rogalewski, Emma Rupp, Luise Haas und Marie Pflüger nahmen es wieder mit einer vertrauten Textstelle und zudem mit einem unbekannten Abschnitt auf. Gustaves Geschichte setzte sich fort: In seiner Verzweiflung versucht er, mit Hilfe seines besten Freundes ein Ersatzgerät von einem furchteinflößenden älteren Schüler mit dem Spitznamen Terminator zu kaufen, doch dabei läuft nichts nach Plan.
In diesem Jahr waren zum ersten Mal die Mitschülerinnen und Mitschüler anwesend, um den Vorleserinnen zuzuhören und die Finalentscheidung mitzuerleben. Die Leistungen der vier Teilnehmerinnen waren alle ähnlich stark, doch Luise Haas erzielte das beste Ergebnis. Die Jury, bestehend aus den Französischlehrerinnen Dr. Gesine Heddrich und Eva Weiß sowie der Schulleiterin und Französischlehrerin Christiane Ballas-Mahler, war sich da schnell einig und rundete den gelungenen Wettbewerb mit herzlichen Gratulationen und der Übergabe kleiner Preise an alle Finalistinnen ab.































