
Studienfahrt des Gymnasiums Weikersheim nach Seefeld in Tirol
28. September 2026Ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Gymnasium Weikersheim
Was bleibt, wenn nach vielen Jahren am Gymnasium der letzte Schultag vorbei ist? Neben Erinnerungen an Unterricht, Prüfungen und gemeinsame Erlebnisse sind es oft vor allem die Orte, an denen das Schulleben stattgefunden hat. Für den Abiturjahrgang 2026 gehört die Cafeteria des Gymnasiums Weikersheim ganz sicher dazu.
Zum Abschluss ihrer Schulzeit entschieden sich die Abiturientinnen und Abiturienten deshalb, einen Teil der während ihrer Schulzeit erwirtschafteten Einnahmen an den Förderverein des Gymnasiums zu spenden. 700 Euro kamen dabei zusammen, die nun der Cafeteria zugutekommen sollen.
Das Geld hatten die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Zeit durch verschiedene Aktionen erwirtschaftet – unter anderem durch Kuchenverkäufe in den Pausen. Statt die Einnahmen vollständig für die eigene Abiturfeier oder andere gemeinsame Aktivitäten zu verwenden, entschied sich der Jahrgang, einen Teil davon an einen Ort zurückzugeben, der ihn selbst über viele Jahre begleitet hatte.
Die Cafeteria war für viele Schülerinnen und Schüler weit mehr als ein Ort, an dem man sich in den Pausen etwas zu essen holen konnte. Sie war Treffpunkt, Aufenthaltsort und ein fester Bestandteil des Schulalltags. Hier wurde gemeinsam gegessen, gelacht, sich ausgetauscht und so manche Pause miteinander verbracht. Mit der Spende möchte der Abiturjahrgang nun dazu beitragen, dass auch kommende Schülerinnen und Schüler diese besondere Atmosphäre erleben können.
Schulleiterin Christiane Ballas-Mahler zeigte sich über die Spende sehr erfreut und würdigte das Engagement des Abiturjahrgangs. Die Verbundenheit mit der eigenen Schule werde durch eine solche Geste in besonderer Weise sichtbar.
Auch Florian Hähnchen-Zwettler, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, freute sich über die Unterstützung und nahm die Spendenquittung dankend entgegen. Die 700 Euro sollen nun gezielt für die Cafeteria eingesetzt werden.
Die Spendenübergabe war damit nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern zugleich ein schönes Zeichen der Wertschätzung. Der Abiturjahrgang 2026 hat damit etwas von dem zurückgegeben, was ihn selbst über viele Jahre begleitet hat.
Eine Schule lebt von ihren Menschen – und manchmal zeigt sich die Verbundenheit mit der eigenen Schule gerade dann besonders deutlich, wenn man sie eigentlich schon verlassen hat.






























